PPWR und PCR-Folien: Was Hersteller und Abfüller von Schüttgütern jetzt wissen müssen

Veröffentlicht am: 17.09.2026Letzte Überarbeitung: 17.09.202613,3 min. Lesezeit

Blumenerde, Rindenmulch, Holzpellets, Kompost, Sand, Kies, Salz oder andere Schüttgüter müssen zuverlässig geschützt, transportiert und gelagert werden. Kunststoffverpackungen spielen dabei in vielen Branchen eine zentrale Rolle. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an diese Verpackungen grundlegend. Recyclingfähigkeit, Ressourcenschonung und der Einsatz von Rezyklaten gewinnen erheblich an Bedeutung.

Einen wesentlichen Rahmen dafür schafft die europäische Packaging and Packaging Waste Regulation, kurz PPWR. Die Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle gilt seit dem 12. August 2026 unmittelbar in den EU-Mitgliedstaaten. Sie soll Verpackungsabfälle reduzieren und den Übergang zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft beschleunigen.

Für Hersteller und Abfüller von Schüttgütern stellt sich deshalb eine entscheidende Frage: Was bedeutet die PPWR für die Kunststoffverpackungen, die heute in der Produktion eingesetzt werden?

Ein wichtiger Baustein sind Kunststofffolien mit Post-Consumer-Rezyklat, sogenannte PCR-Folien. Sie ermöglichen es, bereits verwendete Kunststoffe wieder in den Materialkreislauf zurückzuführen. Was vor einigen Jahren bei anspruchsvollen Verpackungsprozessen noch mit technischen Einschränkungen verbunden sein konnte, ist heute in vielen Anwendungen industrieller Alltag.

Bei T2 Maschinenbau werden PCR-Flachfolien bereits auf zahlreichen Anlagen erfolgreich verarbeitet. Die Erfahrungen zeigen: Nachhaltigere Verpackungen und leistungsfähige industrielle Verpackungsprozesse müssen kein Widerspruch sein.

Was ist die PPWR?

PPWR steht für „Packaging and Packaging Waste Regulation“. Die europäische Verordnung ersetzt schrittweise den bisherigen Rechtsrahmen für Verpackungen und Verpackungsabfälle und schafft unmittelbar geltende Vorgaben innerhalb der Europäischen Union.

Im Mittelpunkt steht der gesamte Lebenszyklus einer Verpackung. Es geht also nicht nur um die Frage, wie Verpackungsabfälle entsorgt werden. Bereits bei Entwicklung und Herstellung einer Verpackung sollen Materialverbrauch, Recyclingfähigkeit und der spätere Einsatz der zurückgewonnenen Rohstoffe berücksichtigt werden.

Zu den wesentlichen Zielen gehören:

  • die Vermeidung und Verringerung von Verpackungsabfällen,
  • eine bessere Recyclingfähigkeit von Verpackungen,
  • ein höherer Einsatz von Recyclingmaterial,
  • ein effizienterer Umgang mit Rohstoffen,
  • die Förderung geschlossener Materialkreisläufe.

Damit betrifft die PPWR nicht nur Verpackungs- und Folienhersteller. Auch Unternehmen, die Produkte herstellen, abfüllen und in Kunststoffverpackungen auf den Markt bringen, müssen sich mit den Veränderungen auseinandersetzen.

Für Produzenten von Schüttgütern wird insbesondere interessant, wie sich Kunststoffverpackungen und die dafür eingesetzten Folien in den kommenden Jahren entwickeln müssen.

PPWR: Warum der Rezyklatanteil bei Kunststoffverpackungen wichtiger wird

Ein zentraler Bestandteil der PPWR sind verbindliche Mindestanteile für recycelten Kunststoff in bestimmten Kunststoffverpackungen.

Die Vorgaben unterscheiden zwischen verschiedenen Verpackungsarten. Für Kunststoffverpackungen, die nicht unter die gesondert geregelten Kategorien wie bestimmte kontaktempfindliche Verpackungen oder Einweggetränkeflaschen fallen, sieht die PPWR grundsätzlich einen Mindestrezyklatanteil von 35 Prozent vor. Diese Vorgabe greift ab dem 1. Januar 2030 oder drei Jahre nach Inkrafttreten des dafür vorgesehenen Durchführungsrechtsakts – maßgeblich ist der spätere Zeitpunkt.

Ab 2040 steigt der entsprechende Wert grundsätzlich auf 65 Prozent.

Wichtig ist dabei eine differenzierte Betrachtung: Die PPWR enthält unterschiedliche Verpackungskategorien, Berechnungsvorgaben und Ausnahmen. Nicht jede Kunststoffverpackung lässt sich daher pauschal mit einer einzigen Quote bewerten. Unternehmen sollten ihre konkreten Verpackungen und Anwendungen individuell prüfen.

Die Richtung ist jedoch eindeutig: Post-Consumer-Rezyklate werden für Kunststoffverpackungen erheblich an Bedeutung gewinnen. Für Hersteller und Abfüller von Schüttgütern lohnt es sich deshalb, nicht erst auf verbindliche Fristen zu warten. Wer frühzeitig Erfahrungen mit geeigneten PCR-Folien sammelt, kann Material, Verpackungsmaschine und Produktionsprozess kontrolliert aufeinander abstimmen.

Was sind PCR-Folien?

PCR steht für Post-Consumer-Rezyklat. Gemeint ist Kunststoffmaterial, das nach seiner Nutzung durch Verbraucher oder andere Endnutzer als Abfall angefallen ist, gesammelt und anschließend wiederaufbereitet wurde.

Aus diesem recycelten Kunststoff können neue Kunststoffprodukte und Verpackungen entstehen. Bei PCR-Folien wird ein entsprechender Anteil dieses wiedergewonnenen Materials für die Herstellung neuer Folien eingesetzt.

Der Unterschied zu Virgin Material beziehungsweise Neuware liegt damit in der Herkunft des Rohstoffs. Während Virgin-Kunststoff aus neuen fossilen oder anderen Primärrohstoffen hergestellt wird, führt PCR bereits verwendeten Kunststoff erneut dem Materialkreislauf zu.

Für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft ist dieser Ansatz entscheidend. Recycling allein reicht nicht aus, wenn die gewonnenen Sekundärrohstoffe anschließend keinen ausreichenden Einsatz finden. Erst wenn Rezyklate wieder in neuen Produkten und Verpackungen eingesetzt werden, kann sich der Materialkreislauf weiter schließen.

Sind PCR-Folien so leistungsfähig wie Folien aus Neuware?

Genau an diesem Punkt bestehen in vielen Unternehmen noch Vorbehalte. Verantwortliche in der Produktion kennen ältere Generationen von Recyclingfolien und verbinden mit ihnen teilweise schwankende Materialeigenschaften, Probleme beim Schweißen oder geringere Produktionsgeschwindigkeiten.

Diese Bedenken waren in der Vergangenheit nicht immer unbegründet. Frühere Recyclingfolien wiesen teilweise höhere Reibanteile auf, die bei der Verarbeitung zu einem erhöhten Verschleiß von Maschinenkomponenten führen konnten. Bei modernen PCR-Folien konnte dieser Effekt deutlich reduziert werden.

Eine wesentliche Rolle für die Qualität heutiger PCR-Folien spielt die Aufbereitung des Recyclingmaterials. Die Qualität des Ausgangsmaterials bestimmt maßgeblich die Qualität des späteren Rezyklats. Leistungsfähige Sortieranlagen, eine möglichst saubere Trennung der unterschiedlichen Kunststoffströme sowie optimierte Reinigungs- und Aufbereitungsprozesse bilden deshalb die Grundlage für hochwertige PCR-Rohstoffe.

Das bedeutet allerdings nicht, dass jede PCR-Folie automatisch genauso verarbeitet werden kann wie eine Folie aus Virgin Material. Entscheidend ist immer das Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Dazu gehören insbesondere Folienaufbau und Folienstärke, Qualität und Anteil des Rezyklats, Schweißverhalten, Produktanforderungen sowie die eingesetzte Verpackungsmaschine und deren Prozessparameter.

Die Frage sollte deshalb nicht lauten: „Funktioniert PCR-Folie grundsätzlich?“

Entscheidend ist vielmehr: Welche Folie funktioniert für das jeweilige Produkt und den konkreten Verpackungsprozess?

PCR-Folien sind bei der Verpackung von Schüttgütern längst in der Praxis angekommen

Während über die zukünftigen Anforderungen der PPWR intensiv diskutiert wird, ist die Verarbeitung von PCR-Folien in vielen Produktionsbetrieben bereits Realität.

Nach den Praxiserfahrungen von T2 Maschinenbau setzen heute rund 80 Prozent der Kunden[MB1]  Kunststoff-Flachfolien mit einem hohen Anteil an Post-Consumer-Rezyklat auf ihren T2-Verpackungsmaschinen ein.

Dabei werden unter anderem folgende Produkte verpackt:

  • Blumenerde und Substrate,
  • torfreduzierte und torffreie Substrate,
  • Rindenmulch und Holzfasern,
  • Kokosprodukte und Kompost,
  • Holzpellets,
  • Sand, Kies und Splitt,
  • Salz,
  • mineralische Schüttgüter,
  • Düngemittel sowie weitere frei fließende Schüttgüter.

Gerade bei diesen Produkten müssen Verpackungen im Alltag einiges leisten. Sie werden befüllt, verschweißt, transportiert, palettiert und teilweise über längere Zeit gelagert. Je nach Anwendung kommen hohe Gewichte, abrasive Produkte oder besondere Anforderungen an die mechanische Belastbarkeit hinzu.

Die Verpackungsfolie muss deshalb nicht nur nachhaltiger sein. Sie muss im Produktionsprozess zuverlässig funktionieren und das Produkt anschließend sicher schützen.

Die Verpackungsmaschine wird zum entscheidenden Faktor

Die Umstellung auf PCR-Folien ist keine reine Materialfrage. Eine moderne Folie nützt wenig, wenn die vorhandene Verpackungsanlage sie nicht stabil verarbeiten kann.

Gerade bei kontinuierlich arbeitenden VFFS-Verpackungsmaschinen – Vertical Form Fill Seal – greifen zahlreiche Prozessschritte ineinander. Aus der Flachfolie wird der Beutel geformt, das Produkt eingefüllt und die Verpackung zuverlässig verschlossen. Folienführung, Temperatur, Schweißzeiten, Zugkräfte und Maschinengeschwindigkeit müssen dabei aufeinander abgestimmt sein.

Verändern sich die Eigenschaften der Folie, kann dies Auswirkungen auf diesen Prozess haben.

Eine Verpackungsmaschine für moderne PCR-Folien muss deshalb genügend Möglichkeiten bieten, die relevanten Prozessparameter an das Material anzupassen. Gleichzeitig müssen die Einstellungen reproduzierbar bleiben, damit auch im kontinuierlichen industriellen Betrieb eine gleichbleibende Verpackungsqualität erreicht wird.

Genau hier liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen einer Folie, die sich theoretisch verarbeiten lässt, und einem Verpackungsprozess, der über viele Produktionsstunden stabil läuft.

T2-Verpackungsmaschinen und PCR-Flachfolien

T2 Maschinenbau entwickelt seit mehr als zwei Jahrzehnten Verpackungsmaschinen für Schüttgüter. Die kontinuierlichen VFFS-Verpackungsmaschinen wurden dabei über viele Jahre gemeinsam mit Kunden und Folienherstellern weiterentwickelt.

Die Verarbeitung moderner PCR-Flachfolien ist deshalb kein neues theoretisches Anforderungsprofil, sondern Bestandteil zahlreicher bestehender Anwendungen.

Die Erfahrungen aus Installationen und laufenden Produktionsprozessen zeigen, dass sich mit geeigneten PCR-Folien stabile Produktionsabläufe, zuverlässige Schweißnähte und eine konstant hohe Verpackungsqualität erzielen lassen.

Dabei verfolgt T2 keinen isolierten Ansatz, bei dem ausschließlich die Maschine betrachtet wird. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Produkt, Folie, Dosierung, Verpackungsformat und den erforderlichen Produktionsleistungen.

Das ist insbesondere dann wichtig, wenn ein Unternehmen seinen PCR-Anteil erhöhen oder auf eine neue Foliengeneration umstellen möchte.

Bedeutet mehr Nachhaltigkeit automatisch weniger Verpackungsleistung?

Ein häufiges Vorurteil gegenüber nachhaltigen Verpackungsmaterialien lautet: Je höher der Recyclinganteil, desto langsamer muss die Verpackungsmaschine laufen.

So pauschal lässt sich das aus der heutigen Praxis nicht bestätigen.

Werden hochwertige PCR-Folien eingesetzt und Folie sowie Maschineneinstellungen optimal aufeinander abgestimmt, können in vielen Anwendungen Produktionsleistungen erreicht werden, die mit Verpackungen aus Virgin Material vergleichbar sind.

Entscheidend sind dabei insbesondere die Qualität der Folie, ihr Aufbau, der PCR-Anteil, die eingesetzte Maschinentechnik und die Prozessauslegung.

Es wäre deshalb ebenso falsch, PCR-Folien grundsätzlich eine geringere Leistungsfähigkeit zuzuschreiben, wie unabhängig von der Anwendung identische Ergebnisse zu versprechen.

Der zuverlässigste Weg ist ein kontrollierter Praxistest.

Unternehmen können dabei unterschiedliche Folienqualitäten und PCR-Anteile testen und untersuchen, wie sich diese auf Folienlauf, Schweißnähte, Verpackungsqualität und Maschinenleistung auswirken.

So lässt sich die Umstellung schrittweise und mit überschaubarem Risiko vorbereiten.

Neben dem PCR-Anteil wird auch die Recyclingfähigkeit wichtiger

Die PPWR beschränkt sich nicht darauf, mehr Recyclingmaterial in Verpackungen einzusetzen. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Recyclingfähigkeit der Verpackung selbst.

Nach den Vorgaben der PPWR soll die Recyclingfähigkeit künftig anhand einheitlicher Kriterien bewertet werden. Vorgesehen sind die Leistungsstufen A, B und C. Die konkreten Design-for-Recycling-Kriterien werden durch weitere Rechtsakte konkretisiert.

Nach dem derzeitigen Zeitplan dürfen Verpackungen ab 2030 beziehungsweise nach den in der Verordnung vorgesehenen Übergangsfristen grundsätzlich nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn sie mindestens eine der Recycling-Leistungsstufen A, B oder C erreichen. Ab 2038 verschärft sich die Vorgabe weiter: Dann sind grundsätzlich nur noch die Klassen A oder B vorgesehen.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass künftig mehrere Aspekte zusammenspielen: Wie viel Material wird für die Verpackung benötigt? Wie recyclingfähig ist die Konstruktion? Welcher Anteil an Post-Consumer-Rezyklat wird eingesetzt? Und lässt sich die Verpackung trotzdem zuverlässig industriell produzieren?

Die Entwicklung einer zukunftsfähigen Verpackung wird damit zunehmend zu einer gemeinsamen Aufgabe von Produktherstellern, Folienherstellern und Maschinenbauern.

Warum Hersteller und Abfüller nicht bis 2030 warten sollten

2030 klingt aus heutiger Sicht noch weit entfernt. Für industrielle Verpackungsprozesse ist der Zeitraum jedoch vergleichsweise kurz.

Eine neue Folie wird nicht einfach bestellt und am nächsten Morgen in der gesamten Produktion eingesetzt. Material muss ausgewählt, getestet und freigegeben werden. Verpackungsqualität und Schweißnähte müssen überprüft werden. Maschinenparameter müssen gegebenenfalls angepasst und Erfahrungen im Dauerbetrieb gesammelt werden.

Wer diese Prozesse frühzeitig beginnt, kann Veränderungen kontrolliert durchführen.

Hinzu kommt ein weiterer Vorteil: Nachhaltigere Verpackungen werden nicht ausschließlich durch gesetzliche Anforderungen getrieben. Auch Handel, Geschäftskunden und Endverbraucher achten zunehmend darauf, wie Unternehmen mit Verpackungsmaterial und Ressourcen umgehen.

Wer bereits heute mit hohen PCR-Anteilen arbeitet, sammelt deshalb nicht nur Erfahrungen für die PPWR. Er kann auch gegenüber Kunden dokumentieren, dass Kreislaufwirtschaft praktisch umgesetzt wird.

PPWR als Chance für moderne Verpackungsprozesse

Neue regulatorische Anforderungen werden häufig zunächst als zusätzliche Belastung wahrgenommen. Die PPWR kann jedoch auch ein Anlass sein, bestehende Verpackungsprozesse grundsätzlich zu überprüfen.

Wie viel Verpackungsmaterial wird tatsächlich benötigt? Welche Foliengeneration wird eingesetzt? Welcher PCR-Anteil ist technisch möglich? Wie stabil läuft die Verpackungsmaschine mit unterschiedlichen Materialien? Und welche Reserven bietet die bestehende Anlage für zukünftige Anforderungen?

Unternehmen, die diese Fragen früh beantworten, schaffen Planungssicherheit.

Das Ziel sollte dabei nicht darin bestehen, lediglich eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote zu erreichen. Sinnvoller ist ein Verpackungsprozess, der Materialeffizienz, Recyclingfähigkeit, Verpackungsqualität und Produktionsleistung miteinander verbindet.

T2 Maschinenbau: Verpackungstechnik für die Anforderungen von morgen

Seit mehr als zwei Jahrzehnten entwickelt T2 Maschinenbau kontinuierliche VFFS-Verpackungsmaschinen für Schüttgüter. Auf den Anlagen werden weltweit Erden und Substrate, Rindenmulch, Holzpellets, Kompost, Mineralstoffe, Baustoffe, Salze und zahlreiche weitere Produkte verpackt.

Die Verarbeitung von Kunststoff-Flachfolien mit hohem PCR-Anteil gehört dabei bereits heute zum Produktionsalltag vieler Kunden.

T2 unterstützt Unternehmen nicht nur bei der Auswahl einer geeigneten Verpackungsmaschine. Auch bei der Erprobung neuer Folien und der Abstimmung von Verpackungsmaterial, Maschine und Produkt können Erfahrungen aus zahlreichen Anwendungen genutzt werden.

Denn die Anforderungen der PPWR zeigen vor allem eines: Verpackungsmaterial und Verpackungstechnik müssen künftig noch stärker gemeinsam betrachtet werden.

Unternehmen, die ihre Verpackungslinien bereits heute auf moderne PCR-Flachfolien ausrichten, sammeln wertvolle Erfahrungen für die kommenden Jahre und reduzieren das Risiko späterer Umstellungen.

Nachhaltige Verpackung ist damit keine reine Zukunftsvision. Auf zahlreichen T2-Anlagen läuft sie bereits heute erfolgreich im Dreischichtbetrieb.

Verpackungslinie auf PPWR und PCR-Folien vorbereiten

Sie möchten Ihre Verpackungsprozesse auf die kommenden Anforderungen ausrichten oder testen, wie sich PCR-Flachfolien mit höherem Rezyklatanteil auf Ihrer Verpackungslinie verarbeiten lassen?
T2 Maschinenbau unterstützt Sie bei der Abstimmung von Produkt, Folie, Verpackungsmaschine und Produktionsanforderungen. Gemeinsam entwickeln wir eine Lösung, die nachhaltigere Verpackungsmaterialien mit einem stabilen und wirtschaftlichen Verpackungsprozess verbindet.

Häufig gestellte Fragen zu PPWR und PCR-Folien

Was bedeutet PPWR?

PPWR steht für Packaging and Packaging Waste Regulation. Die EU-Verordnung (EU) 2025/40 schafft einen neuen europäischen Rechtsrahmen für Verpackungen und Verpackungsabfälle. Zu ihren Zielen gehören die Verringerung von Verpackungsabfällen, eine bessere Recyclingfähigkeit von Verpackungen, ein effizienterer Einsatz von Ressourcen und ein stärkerer Einsatz von Recyclingmaterial.

Seit wann gilt die PPWR?

Die PPWR trat am 11. Februar 2025 in Kraft und gilt grundsätzlich seit dem 12. August 2026. Zahlreiche konkrete Anforderungen und Übergangsfristen greifen jedoch erst zu späteren Zeitpunkten. Dazu gehören insbesondere Vorgaben zur Recyclingfähigkeit von Verpackungen und zu Mindestrezyklatanteilen in Kunststoffverpackungen.

Was ist PCR-Kunststoff?

PCR steht für Post-Consumer Recycled. Dabei handelt es sich um Kunststoffmaterial, das nach seiner Nutzung als Abfall angefallen ist, gesammelt, sortiert, aufbereitet und anschließend erneut als Rohstoff eingesetzt wird. Aus diesem Rezyklat können unter anderem neue Kunststofffolien hergestellt werden. Die Qualität des Ausgangsmaterials sowie dessen Sortierung, Reinigung und Aufbereitung haben dabei wesentlichen Einfluss auf die Qualität des späteren PCR-Materials.

Welche PCR-Anteile fordert die PPWR bei Kunststoffverpackungen?

Die vorgeschriebenen Mindestrezyklatanteile hängen von der jeweiligen Verpackungskategorie ab. Für Kunststoffverpackungen außerhalb bestimmter gesondert geregelter Kategorien sieht die PPWR grundsätzlich einen Mindestrezyklatanteil von 35 Prozent ab 2030 beziehungsweise nach der vorgesehenen Übergangsregelung und 65 Prozent ab 2040 vor. Für andere Verpackungskategorien gelten abweichende Quoten und teilweise Ausnahmen. Die konkrete Verpackung und Anwendung muss daher jeweils individuell betrachtet werden.

Können PCR-Folien genauso verarbeitet werden wie Folien aus Neuware?

Das hängt von der jeweiligen Folie und Anwendung ab. Frühere Recyclingfolien wiesen teilweise höhere Reibanteile auf, die zu einem erhöhten Verschleiß von Maschinenkomponenten führen konnten. Bei modernen PCR-Folien konnte dieser Effekt deutlich reduziert werden. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Qualität des Ausgangsmaterials sowie leistungsfähige Sortier-, Reinigungs- und Aufbereitungsprozesse. Für die Verarbeitung sind außerdem Folienaufbau, Folienstärke, PCR-Anteil, Schweißverhalten, Produktanforderungen und die Prozessparameter der Verpackungsmaschine entscheidend.

Welche Schüttgüter können bereits mit PCR-Folien verpackt werden?

PCR-Flachfolien werden bereits für zahlreiche Schüttgüter eingesetzt. Kunden von T2 Maschinenbau verpacken damit unter anderem Blumenerde, torfreduzierte und torffreie Substrate, Rindenmulch, Holzfasern, Kokosprodukte, Kompost, Holzpellets, Salz, Sand, Kies, Splitt, mineralische Schüttgüter und Düngemittel. Ob eine konkrete PCR-Folie geeignet ist, hängt immer vom Produkt, der Folienqualität und dem jeweiligen Verpackungsprozess ab.

Sind T2-Verpackungsmaschinen für PCR-Folien geeignet?

Ja. Nach den Praxiserfahrungen von T2 Maschinenbau setzen bereits heute rund 80 Prozent der Kunden Kunststoff-Flachfolien mit einem hohen PCR-Anteil auf ihren T2-Verpackungsmaschinen ein. Entscheidend für einen stabilen Produktionsprozess ist die Abstimmung von Folie, Produkt, Verpackungsmaschine und den jeweiligen Prozessparametern. T2 unterstützt Kunden deshalb auch bei der Erprobung und Verarbeitung neuer Verpackungsmaterialien.

Redaktioneller KI-Hinweis
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz erstellt und anschließend redaktionell geprüft, fachlich eingeordnet und überarbeitet.

Bildhinweis
Einzelne Abbildungen in diesem Beitrag wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und dienen der Illustration.

 

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